Vienna
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Otto Wagner Areal, C-Pavillon (ehem. Direktion), Baumgartnerhöhe 1, 1140 Wien

Was ist schwule Kunst? Wann ist sie nur schwul, wann auch Kunst? Was ist schon Camp und was noch Kitsch, was Trash und was transgressiv? Und wer entscheidet eigentlich über Kanon und „kann-weg“? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen widmet Dr. Birgit Bosold (sie/ihr) ihren Vortrag der Ausstellungspraxis des Schwulen Museums Berlin (SMU), welches vor kurzem seinen 40. Geburtstag feierte. Dr. Birgit Bosold ist seit 2006 (das erste weibliche) Mitglied des Vorstands des Schwulen Museums Berlin (SMU). Mit ihren Schwerpunkten Strategie, Programm, Finanzen, Fundraising und Kuration hat sie in den vergangenen 15 Jahren maßgeblich zu der dynamischen Entwicklung des SMU beigetragen und zahlreiche Ausstellungen (ko-) kuratiert, u.a. „Lesbisches Sehen“ (2018) mit Positionen von 30 Künstler*innen aus sechs Generationen und zuletzt die dreiteilige Ausstellungsserie „Lesbian Legacies“ im Kunstraum Scherben Berlin, die einen faszinierenden Einblick in die Kunstgeschichte bietet und lesbische Künstler*innen als künstlerische und gesellschaftliche Avantgarde feiert. Seit 2021 ist sie zudem Vorstand der Stiftung Schwules Museum, die aus Mitteln größerer Erbschaften errichtet wurde und sich der Förderung queerer Kunst und Kultur widmet. 🖼️ Vortrag, Lecture Performance, Diskussion 📅 Wann? 15.01. um 18:00 📍 Wo? QUEER MUSEUM VIENNA | Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien 💬 Sprache: Deutsch 📩 Keine Anmeldung erforderlich 💶 Eintritt frei, Spenden willkommen
https://www.instagram.com/queermuseumvienna__
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